Wie sah das Zielbild aus, bevor Sie mit dem Streichen begannen?
Wir wollten natürlich ein behagliches Zuhause schaffen, hatten aber eigentlich kein klares Zielbild. Alles ist nach und nach gewachsen. Zum großen Teil haben wir uns wohl an den Küchenmöbeln orientiert, den grünen Stühlen meiner Großmutter und dem Holztisch, den ich übernommen habe, als ich meine erste Wohnung bekam. Das intensive Grün eignet sich nicht als Wandfarbe, ist aber ein schöner Akzent, der wach macht, während das alte Holz beruhigt und Stabilität verleiht. Eine dankbare Grundlage zum Weiterbauen.
Wie gingen Sie bei der Farbauswahl vor?
Wir wollten den Parkettboden weiß streichen, deshalb war es naheliegend, den Wänden etwas Farbe zu geben. Sanftes Grün in der Küche und im Wohnzimmer, Creme im Flur und Gästezimmer und Nougat im Schlafzimmer. Als alles fertig war, war es verlockend, die ruhige Farbskala beizubehalten, sie war so angenehm. Gleichzeitig wollten wir nicht das ganze Mobiliar austauschen, sondern alle Farben und Materialien sollen zusammenwirken, das ergibt auch ein lebendiges Zuhause. Und die verschiedenen Holznuancen, die wir im Bücherregal, am Klavier, an den Tischen und so weiter haben, werden durch einige gelbe und rostfarbene Akzente im Teppich, auf Kissen, Kerzenhaltern und Ähnlichem verbunden. Farben, die harmonieren und sich an den sanften Eitemperafarben abstützen.